DR. MED WERNER GÖRING - CHIRURGIE AM STACHUS

.

 

 

Minimal invasive Chirurgie des Leistenbruches

 

Schema eines Bauchwandbruches

Ein Leistenbruch und ein Schenkelbruch kann nicht nur durch einen Schnitt über dem Bruch operiert werden - Operation nach Lichtenstein oder Shouldice - sondern läßt sich mit Vorteilen für den Patienten minimal invasiv versorgen. - Schlüssellochchirugie - Bei dieser Art der Operation wird unter Beobachtung mit einer Videooptik der Bruch von innen durch den Bauchraum oder durch den unmittelbar vor dem Bauch gelegenen Raum versorgt und ein Kunststoffnetz zur Abdeckung der Bruchpforte dort eingelegt, wo der Bruch im Bauchraum seinen Ursprung genommen hat. Für diesen Eingriff müssen lediglich drei Schnitte von 5 - 10 mm im Nabel und im Unterbauch gemacht werden.Die gesamte Operation wird dann mit endoskopischen Instrumenten von 5 mm stärke vorgenommen. Bei sehr großen Bruchlücken muss das Kunststoffnetz mit kleinen Titanklammern fixiert werden, bei kleineren Bruchlücken findet das Netz alleine durch den herrschenden Gewebedruck genügend halt.

Vorteile des minimal invasiven Verfahrens gegenüber der konventionellen Operation sind die meist nur geringen postoperativen Beschwerden, die winzigen Operationswunden und die schnelle Erholung und frühzeitige Belastbarkeit. Weiter bietet das Verfahren die Möglichkeit in einem Eingriff problemlos beidseitige Hernie zu versorgen. Besonders ist die Operation für Rezidive geeignet, da hier nicht in einer vernarbten Region operiert werden muss.

Definition und Operationsindikation    Operationsablauf    Minimalinvasive OP    Risiken    Bilder