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DR. MED WERNER GÖRING - CHIRURGIE AM STACHUS

Eine Hernie oder Bruch stellt eine erworbene oder angeborene Öffnung in der Bauchdecke dar, in der die stabilisierende Muskel- und Bindegewebsschicht durchbrochen ist. So kann sich Gewebe aus dem Bauchraum, nur noch umgeben von einer dünnen Schicht Bindegewebe und Haut nach außen vorwölben. Der Bruchinhalt kann aus Fettgewebe, Bauchfellanteilen aber auch aus Eingeweide wie Darmanteilen bestehen. Durch die Verlagerung aus dem Bauchraum kann es zu einer Gewebeschädigung bis hin zum Gewebeuntergang kommen. Die Bruchbildung und der Gewebeaustritt kann schmerzfrei sein oder aber deutliche Beschwerden verursachen. Einige Regionen in der Bauchwand sind gehäuft von der Hernienbildung betroffen. Durch die häufig gegebene und unabsehbare Gefahr der Gewebeschädigung besteht in den meisten Fällen die Notwendigkeit einen Bruch operativ zu behandeln. Eine spontane Ausheilung kommt leider nicht vor, eine Behandlung mit Bruchbändern oder Bandagen heilt die Brucherkrankung nicht und sollte nur bei schwersten allgemeinen Erkrankungen überlegt werden.
Definition und Operationsindikation Operationsablauf Minimal Invasive Operation Risiken Bilder
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