DR. MED WERNER GÖRING - CHIRURGIE AM STACHUS

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Gallenblasenoperation   laparoskopisch oder konventionell

Die Entwicklung der laparoskopischen Cholezystektomie hat wesentliche Erleichterungen für den Patienten gebracht. Sie ist inzwischen das Standardverfahren für die meisten Patienten. Durch 4 kleine Schnitte von 5 bis 15 mm Länge wird die Gallenblase heute endoskopisch entfernt. Hierbei laufen die Operationsschritte im Körper ganz ähnlich ab wie zur Zeit der konventionellen Chirurgie. Die Operationszeit  beider Verfahren ist etwa gleich und in erster Linie davon abhängig ob eine Gallenblasenentzündung vorliegt oder nicht. Die postoperative Erholung gestaltet sich nach laparoskopischer Cholezystektomie einfacher und schneller, die Wundschmerzen sind minimal, in der Regel erholt sich auch der Darm schneller, so dass frühzeitig nach der Operation wieder gegessen werden kann. Da keine Muskelschichten durchtrennt werden, ist man postoperativ rasch wieder mobil und darf schon am zweiten Tag nach der Operation duschen. Das Risiko einer Wundentzündung ist minimal und die Gefahr einen Narbenbruch zu entwickeln gegenüber der offenen Operation reduziert. Die Operation kann auch bei übergewichtigen Patientin laparoskopisch vorgenommen werden und gerade hier ist der Gewinn gegenüber der konventionellen Operation groß. Die Operation wird normalerweise in einem kurzen stationären Aufenthalt von 3-5 Tagen vorgenommen, in geeigneten Fällen kann auch ambulant operiert werden.

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