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DR. MED WERNER GÖRING - CHIRURGIE AM STACHUS
Der Eingriff erfolgt
in Vollnarkose. Im Nabel wird
die Bauchhöhle eröffnet und mit Kohlendioxyd aufgefüllt um die einzelnen Organe etwas auseinander zu drängen. Eine Videooptik, eine etwa 30 cm langen und 10 mm dicken Hochleistungsoptik mit angekoppelter Videokamera wird über den Nabel in den Bauchraum eingeführt und auf dem Monitor der gesamte Bauchraum betrachtet. In der Regel ist die Übersicht und Orientierungsmöglichkeit durch die gute Auflösung und Vergrößerung der Optik hervorragend. Arbeitsinstrumente von 5 - 10 mm Dicke werden dann durch insgesamt drei Trokare im Oberbauch eingeführt. Die Gallenblase wird aufgesucht, angehoben und der Gallenblasengang sowie die Blutgefäße zur Gallenblase genau dargestellt. Beide Gebilde werden mit Titan- oder auflösbaren Clips verschlossen und danach durchtrennt. Jetzt kann die Gallenblase aus ihren Verbindung zur Leber ausgeschält werden. Sie wird dann mitsamt den Steinen durch den Nabel aus dem Bauchraum herausgezogen. Nach gründlicher Kontrolle des Bauchraumes wird das Kohlendioxyd abgelassen, die Instrumente entfernt und die kleinen Wunden mit selbstauflösenden Fäden verschlossen. Die Schwierigkeit des Eingriffs und die OP- Dauer hängen ganz wesentlich vom Entzündungszustand der Gallenblase ab.
Anatomie und Physiologie Operationsindikation Operationsablauf Risiken Bilder Nach der Operation
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